Weihbischof em. Helmut Bauer
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Weihbischof em. Helmut Bauer |
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"In viam pacis" (Lk 1,79) "Auf den Weg des Friedens", so lautet der Wahlspruch von Helmut Bauer, von 1988 bis 2008 Weihbischof in der Diözese Würzburg und Titularbischof von Velefi. In der Zeit der Sedisvakanz von Juli 2003 bis September 2004 war Weihbischof em. Helmut zudem Diözesanadministrator des Bistums Würzburg.1933 in Schimborn (Lkrs. Aschaffenburg) geboren, machte Helmut Bauer am Gymnasium Miltenberg Abitur, studierte Philosophie und Theologie in Würzburg und wurde vom damaligen Päpstlichen Nuntius, Erzbischof Aloys Muench, am 21. Juli 1957 in Würzburg zum Priester geweiht. Kaplan war Bauer in Schweinfurt-Heilig Geist, ehe er 1961 Präfekt des Bischöflichen Knabenseminars Kilianeum Würzburg wurde. 1964 wurde er Direktor des gleichnamigen Studienseminars in Bad Königshofen. Vier Jahre später kehrte er als Direktor an das Kilianeum Würzburg zurück. Bischof Dr. Paul-Werner Scheele ernannte Bauer 1983 zum Dompfarrer und zum Domkapitular. Im gleichen Jahr wurde er zum Dekan des Dekanats Würzburg-Stadt gewählt. Am Fest der Würzburger Diözesanpatrone Kilian, Kolonat und Totnan ernannte ihn Papst Johannes Paul II. zum Titularbischof von Velefi (Numidien) und zum Weihbischof in Würzburg. Am 14. Oktober erfolgte durch die Bischöfe Paul-Werner Scheele (Würzburg) und Anton Schlembach (Speyer) sowie Weihbischof Alfons Kempf die Konsekration im Kiliansdom. Im November 1988 wurde Weihbischof em. Bauer auch Dompropst. Neben seinen bischöflichen Aufgaben wie Firmspendungen und Altarweihen setzte er sich auch für weite Bereiche der Seelsorge im Bistum Würzburg ein.
Bis Februar 2009 war Weihbischof em. Helmut Bauer Referent für Kirchenmusik und Liturgie in der Diözese Würzburg. Er war Mitglied der Liturgischen Kommission der Deutschen Bischofskonferenz, Vorsitzender der Ständigen Kommision für das "Gotteslob", der katholische Vorsitzende in der Arbeitsgemeinschaft "Ökumenisches Liedgut " (AÖL) und Vorsitzender der "Arbeitsgruppe Musik im Gottedienst" (AMIG).Am 18. März 2008 hat der Vatikan den altersbedingten Amtsverzicht von Weihbischof Helmut Bauer angenommen. Das Wappen von Weihbischof em. Helmut Bauer zeigt neben seinem Wahlspruch ein goldenes irisches Kreuz im grünen Schild, oben beiderseits jeweils von einer silbernen Muschel begleitet und unten mit einem silbernen Wellenbalken hinterlegt. Die Muschel erinnert an den Apostel Jaokobus, den Kirchenpatron von Bauers Heimatpfarrei Schimborn. Das Keltenreuz und die grüne Farbe verweisen auf die "grüne Insel" Irland, die Heimat der Frankenapostel Kilian, Kolonat und Totnan. Der silberne Wellenbalken ist ein Hinweis auf seinen Wahlspruch, die M-Form des Wellenbalkens erinnert an das Marianische Jahr 1987/88.
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